Tarifvertrag verkehrsgewerbe westfalen-lippe

Die Parteien haben sich auch darauf geeinigt, dass ein Teil der Lohnerhöhungen vor Ort zugeteilt werden kann, wenn dies in den einzelnen Betrieben vereinbart wird. Die neue Vereinbarung sieht auch drei Wochen zusätzlichen, vorgesehenen Elternurlaub mit Lohn vor, was bedeutet, dass der Zeitraum mit zweckgebundenem Elternurlaub mit Entgelt für Eltern, die keinen Mutterschafts-/Vaterschaftsurlaub nehmen, jetzt acht Wochen beträgt. In Zukunft können Arbeitgeber, die sich für einen Tarifvertrag entscheiden, indem sie Mitglied von DI werden, und die noch kein spezielles Sparprogramm haben, einen Teil des Beitrags zum Sondersparsystem im Rahmen des Tarifvertrags im Rahmen ihrer bestehenden Lohnkosten finanzieren, um es für neue Arbeitgeber attraktiver zu machen, Teil des dänischen Arbeitsmarktmodells zu werden. Die neue Vereinbarung sieht auch bessere und flexiblere Optionen für die Bewertung der tatsächlichen Kompetenzen der Arbeitnehmer im Zusammenhang mit der Zusatzausbildung vor. Im Dezember 2007 einigten sich die Verhandlungsparteien schließlich darauf. Der neue Branchentarifvertrag sieht ab dem 1. Februar 2008 Eine Erhöhung der Mindestmonatslöhne vor. Bei den üblichen Arbeitszeiten erhalten Busfahrer und hochqualifizierte Reparaturmechaniker monatlich mindestens 7.060 EEK (451€), Fahrer EEK 6.560 (419€) und ungelernte Reparaturarbeiter EEK 5.470 (350 €). Gemäß der Vereinbarung werden die Mindestlöhne zum 1. Januar 2009 weiter erhöht, für die die entsprechende Vereinbarung bis zum 1. Oktober 2008 getroffen werden muss. Das Recht der Arbeitnehmer auf finanzielle Unterstützung aus dem mit dem Arbeitgeber vereinbarten Kompetenzentwicklungsfonds der Industrie für die Ausbildung ist nun fester Bestandteil des Tarifvertrags geworden.

Dieses Recht wurde 2017 versuchsweise vereinbart. “Beide Parteien der Vereinbarung haben sich darauf konzentriert, eine gleichmäßigere Verteilung des Elternurlaubs zu erreichen – im gesamten Verkehrssektor. Ich freue mich sehr, dass wir so deutlich sagen, dass die Sozialpartner wieder gemeinsam soziale Verantwortung übernommen haben und Lösungen finden, die den Unternehmen und damit Auch Dänemark zugute kommen”, sagte Lars Sandahl Sérensen. Nach Abschluss der Vereinbarung erklärte ETTA, dass die Vereinbarung über die Mindestlöhne hoffentlich dazu beitragen wird, den Anteil der Schwarzarbeit in diesem Sektor zu verringern und damit einen faireren Wettbewerb zu fördern. Das Abkommen enthält auch eine gemeinsame Erklärung von ETTA, der Union der estnischen Automobilunternehmen und des Ministeriums für Wirtschaft und Kommunikation (Majandus- ja Kommunikatsiooniministeerium, MKM), in der die Notwendigkeit betont wird, den Verkehrssektor weiterzuentwickeln und die Probleme des öffentlichen Verkehrs anzugehen. Die wichtigsten Änderungen in Bezug auf Arbeitszeit und Ruhezeit beziehen sich auf die Art und Weise der Erfassung der Gesamtarbeitszeit und die Aufteilung des Arbeitstages. Bei der Berechnung der Arbeitszeit wurde vereinbart, daß bei einer Berechnungsfrist für die Erfassung der Gesamtarbeitszeit zwei Monate überschritten werden, 60 % des sektoralen Mindestlohns für Überstunden gezahlt werden.

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