Tarifvertrag lokführer nrw

Die Beschäftigungsbedingungen für nicht tarifvertraglich tarifgebundene Führungskräfte und Arbeitnehmer werden kontinuierlich weiterentwickelt. Die Strategie der DB Gruppe basiert auf der Vergütungspolitik und der Struktur der Nebenleistungen. Im August 2007 plante die GDL einen Streik, nachdem Gespräche mit der Deutschen Bahn, dem größten deutschen Bahnbetreiber, wegen einer Reihe von Forderungen der Gewerkschaft gescheitert waren. Eine wesentliche Meinungsverschiedenheit war der Wunsch der GDL, ihre Mitglieder in Tarifverhandlungen zu vertreten, unabhängig von anderen Gewerkschaften, die das Personal in dieser Berufsgruppe vertreten. Am Donnerstag (06.03.2015) wird der Entwurf eines neuen deutschen Tarifvertragsgesetzes in erster Lesung im Parlament vorgestellt. Die Regierung will die Macht kleinerer Gewerkschaften einschränken, etwa von Lokführern, Piloten oder Fluglotsen. Ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 2010 erklärte diesen Ansatz jedoch für verfassungswidrig, da er gegen das Recht auf freie Vereinigung verstoße. Seitdem können konkurrierende Gewerkschaften, die Mitglieder derselben Gruppe von Arbeitnehmern innerhalb desselben Unternehmens anziehen – zum Beispiel Zugleiter bei der Deutschen Bahn, die zwei verschiedenen Gewerkschaften angehören – unterschiedliche Tarifverträge fordern. 2014 startete die GDL eine Streikserie der Deutschen Bahn, da die Deutsche Bahn ihre Forderungen nach einer kürzeren Arbeitswoche (von 39 auf 37 Stunden), einer Lohnerhöhung um 5 Prozent und einem Recht auf selbständige Vertretung von 17.000 Bahnarbeitern, die nicht als Lokführer in Tarifverhandlungen tätig sind, zurückschraubte.

Die Deutsche Bahn behauptete, sie werde nur mit einer einzigen Gewerkschaft pro Arbeitsgemeinschaft in Tarifverhandlungen eintreten, wie es bis Juni 2014 der Fall war, als die GDL eine Vereinbarung mit der viel größeren EVG-Gewerkschaft hatte. [12] Die Berufe verändern sich durch neue Technologien. Einige Arbeitsplätze können im Laufe der Zeit obsolet werden, und andere werden geschaffen. Aber wir haben keinen Grund, nervös zu sein, da sich Arbeitsumgebungen und Berufe ändern. Die DB ist eines der wenigen Unternehmen in Deutschland, das Keine Entlassungen zulässt. Und wir sprechen über mehrere Jahre, bis zum Beispiel der vollautomatische Zugbetrieb zu einer Realität wird. Das wird uns die Zeit geben, die wir brauchen, um den Beruf des Lokführers und andere Berufe im Eisenbahnsektor weiterzuentwickeln. Wir arbeiten bereits daran. Zudem arbeitet die DB eng mit Tarifverhandlungen und Sozialpartnern, Betriebsräten und Arbeitnehmern zusammen, um diesen Übergang zum Erfolg zu führen.

Im Dezember 2016 unterzeichnete sie mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft einen neuen Tarifvertrag für die Zukunft.

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